Genfutter bei McDonald´s

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Stinkefinger gegen Massentierhaltung und Genfutter bei McDonald´s

Samstag 28. März 2015

Gleichzeitig mit Aktivisten in insgesamt 43 deutschen Städten haben wir zusammen mit Greenpeace Westerwald heute vor McDonald's in Siegen-Geisweid gegen Burger und ChickenNuggets aus Massentierhaltung protestiert. Billigfleisch mit Gentechnik – einfach schlecht!

Mit Plakaten und Sprühkreide setzen wir Mc Donald's ein Zeichen, gegen Gentechnik im Tierfutter, Massentierhaltung und den damit verbundenen Einsatz von Antibiotika vorzugehen.

Nicht lecker: McDonald’s Deutschland setzt auf billiges Fleisch aus der Massentierhaltung. Im Tierfutter landet massenweise Gen-Soja. Das Fleisch findet sich später in Chicken Nuggets oder Chicken Burgern wieder. Die Kunden ahnen nichts davon, denn die Verpackungen der Produkte sind nicht gekennzeichnet. Die Verbraucher können nicht erkennen, wie die Tiere gehalten werden, ob Gentechnik im Futtertrog verwendet wurde oder Antibiotika zum Einsatz kamen.

Laut einer aktuellen Forsa Umfrage ist es rund 90% der befragten Personen überwiegend sehr wichtig das die Reduktion des Einsatzes von Antibiotika durch eine bessere Haltung des Geflügels bei der Produktion von Geflügelfleisch für Fastfood-Ketten eingehalten wird.

Sehr ähnlich sieht es beim Einsatz von Gentechnik bei der Fütterung aus:

62 % der Bundesbürger finden es bei der Produktion von Geflügelfleisch für Fastfood-Ketten sehr wichtig, dass bei der Fütterung des Geflügels auf gentechnisch veränderte Pflanzen verzichtet wird. Weitere 24 % halten dies für wichtig.

Die Umfrage als PDF-Datei: Meinungen zu Antibiotika und Gentechnik in der Geflügelmast

Die Produktion von Billigfleisch wirft nicht nur ethische Fragen nach dem richtigen Umgang mit Tieren auf, sondern hat auch gefährliche Folgen für Mensch und Umwelt. Dazu gehört die Zunahme multiresistenter Keime auf Hähnchenfleisch durch den hohen Einsatz von Antibiotika in den Ställen. Böden und Wasser werden durch Nitrat aus Mist und Gülle verschmutzt. Der Anbau gentechnisch veränderter Futtermittelpflanzen führt zudem zu einem hohen Einsatz von Agrarchemikalien. Die Folgeschäden der skrupellosen Billigfleischproduktion müssen wir alle tragen – auch Verbraucher, die McDonald’s meiden.

Greenpeace fordert von McDonald‘s, den Einsatz von Gentechnik in der Produktion von Fleisch, Eiern und Milch aufzugeben. Das Unternehmen muss artgerechte Tierhaltung und sinkenden Einsatz von Antibiotika in die Unternehmensleitlinie aufnehmen.

Helfen Sie mit und füllen die Protestmail auf folgender Seite aus: Keine Massentierhaltung und Gentechnik für McDonald's Burger!

Weitere Infos gibt es hier: Weg mit dem Billigfleisch

Und hier geht’s zu unserer facebook-Seite: https://www.facebook.com/greenpeacesiegen